Mobile Learning: Projekt Connected Kids

Letzte Woche fand die Abschlußveranstaltung zum Projekt “Connected Kids” statt. Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe dazu einen Vortrag zu halten. Die Veranstaltung fand bei T-Mobile statt. Der Veranstaltungsraum war voll besetzt. Toll fand ich zu beobachten wie die Kids den Erwachsenen den Umgang mit dem Tablet erklärt haben und verständlich erläutert haben wie sie das Tablet im Unterricht eingesetzt haben. Sie waren eindeutig die Stars des Abends. Besonders gefreut hat mich, dass ich meinen ehemaligen Arbeitskollegen Christoph Pimmer, der auch einen Vortrag hielt, wieder einmal getroffen habe. Eine besondere Erfahrung war die Vortragsreihe im angekündigten TED Stil. Vier Vortragende, die sich inhaltlich sehr gut ergänzten und sich in 10 Minuten Abschnitten abwechselten. Das Konzept fand ich sehr gelungen. Das wäre vielleicht auch etwas für Konferenzen wie die GMW.

 

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Netkompass Plattform

Seit ein paar Monaten ist die Plattform http://www.netkompass.at/ online. Tolle Beiträge von den Schülerinnen und Schüler der HLW Freistadt und des Borg in Hagenberg sind dort abrufbar. Das Sparkling Science Projekt ist nun in das 2. Projektjahr gestartet. Die ersten Projektpräsentationen fanden erfolgreich statt. Wir haben einen Informationsfolder erstellt, dem an sich hier auch downloaden kann (FHO_Folder_netkompass_Okt2013_final). Die Plattform ist für alle frei verfügbar. Schulen können diese gerne für ihre Projekte, Übungen, Aufgaben usw. verwenden. Aber die Plattform ist natürlich primär für Jugendliche gedacht, die durch eigene Beitäge ihre Sicht auf die Internetnutzung und den Umgang mit Daten und Privatspäre im Social Web einbringen. In einem weiteren futurezone Artikel wurde auch wieder über unser Projekt berichtet. Außerdem finden wieder weitere Workshops von uns an den Schulen statt, weitere Projektpräsentationen stehen an und weitere tolle Inhalte von den Schülerinnen und Schüler an den Schulen werden erstellt.

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Projekt Netkompass: Statusupdate

Unser Projekt Netkompass schreitet voran. Im Moment sind Studierende des BA-Studiengangs Kommunikation, Wissen, Medien dabei die Plattform zu konzipieren. Ende des Semesters wird diese online zur Verfügung stehen. Dann werden auch schon die ersten Inhalte, erstellt durch die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschulen HLW Freistadt und BORG Hagenberg, auf der Plattform zur Verfügung stehen. Vor kurzem gab es auch schon einen netten Pressebericht. Ich bin von Futurezone zum Projekt interviewt worden. Nachdem die Schülerinnen und Schüler einen Workshop zur Informationsgestaltung bekommen haben (Folien hier und Handout hier downloadbar und CC lizenziert!) haben wir mit der Begleitforschung begonnen. Die ersten Gruppendiskussionen wurden schon durchgeführt. Facebook ist unter den sozialen Netzwerkplattformen die häufigst verwendete, jedoch auch Youtube erfreut sich großer Beliebtheit. Zum Austausch von Bildern, Videos und vor allem für Kurznachrichten wird die Anwendung WhatsApp gerne verwendet. Gegenwärtig sind wir noch dabei weitere Gruppendiskussionen und dann Einzelinterviews zu führen. Die ersten Gruppendiskussionen mit den Jugendlichen waren schon sehr interessant. Auf die Frage was denn wäre, wenn es Facebook nicht mehr geben würde, kam die pragmatische Antwort “Dann gibt es etwas anderes”. Nicht mehr vorstellen können sich die Jugendlichen ein Leben ohne Internet und Handy. Es bleibt also spannend in unserem Projekt. Nachfolgend auch noch der Link zum Projektblog.

 

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MOOC und Hochschuldidaktik

Vor kurzem wurde ich zu aktuellen Entwicklungen in der Hochschuldidaktik interviewt. In diesem Zusammenhang habe ich auch kritische Worte zu den MOOCs (Massive Open Online Courses) gefunden. Die Zeit Online hat vor kurzem auch (wieder einmal) darüber berichtet und vor allem die positiven Seiten hervorgehoben. Wobei ich an dieser Stelle auf den Vortrag von Rolf Schulmeister verweisen möchte, der einige Beispiele von MOOCs zeigt und auf die problematischen Aspekte der Massen Onlinevorlesungen hinweist. Im Artikel von der Presse geht es aber nicht nur um die MOOCs, sondern generell um Lehre an der Hochschule. Dabei wird deutlich, dass Lernen an Hochschulen mehr als nur Vorlesungen besuchen bedeutet. Hier der Artikel dazu.

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Mobile Learning: Hype oder neue Lernmöglichkeiten?

Am Samstag habe ich im Linz im Rahmen des MedeaNET Workshops einen Vortrag zum Thema Mobile Learning gehalten. Ich habe mich dabei dem Thema aus lernpsychologischer Sicht angenähert. Da mir manchmal die Sicht auf Lernen etwas zu technikorientiert ist, habe ich zu Beginn meines Vortrags Postman und Lissmann zitiert.  Neue Medien und Technologien wie TabletPCs (iPad, Samsung Galaxy) eröffnen sehr wohl neue Möglichkeiten für den Unterricht. Jedoch ist es notwendig einerseits aus didaktischer Sicht sich mit der Frage nach dem entsprechenden Lernszenario zu beschäftigen und andererseits aus lernpsychologischer Sicht der Frage nach der Unterstützung der Lernprozesse beim Individuum nachzugehen. Chancen sehe ich vor allem in interaktive Apps, die multimedial aufbereitet sind, kollaboratives Lernen unterstützen aber auch die Möglichkeit des übens anbieten. Interessant und spannend wird es sicherlich noch was sich im Bereich Augmented Reality tut und welche Apps hier uns zusätzlich einen Blick auf einen Welt geben, die uns bisher verborgen geblieben ist (z.B. biologische Prozesse, historische Veränderungen). Am Ende des Vortrages habe ich noch eine Studie, die an unserem Studiengang Kommunikation, Wissen, Medien durchgeführt worden ist, präsentiert (Masterstudienprojekt). Dabei handelt es sich um eine Fallstudie in Kooperation mit einem Gymnasium. Die betreffende Lehrerin hat eine interessante fächerübergreifende Aufgabenstellung für die Schülerinnen und Schüler entwickelt. Die SchülerInnen arbeiteten kollaborativ und projektorientiert unter Einsatz eines iPads an der Aufgabenstellung. Interessant war vor allem der kollaborative Arbeitsstil der SchülerInnen. Ein interessantes Ergebnis war auch, dass keine signifikanten Unterschiede bzgl. computerbezogener und iPad-bezogender Selbstwirksamkeit gefunden worden sind. Einige bisherige Befunde besagen (z.B. Vekiri & Chronaki, 2008), dass sich die Mädchen bzgl. Computer und Internet weniger zutrauen als die Jungen. Die Jungen schätzen sich kompetenter und sicherer ein bzgl. des Umgangs mit dem PC. In unserer Studie konnten diese Unterschiede nicht festgestellt werden. Wobei dabei zu erwähnen gilt, dass unter Berücksichtung der lern-und arbeitsbezogenen Nutzung diese Unterschiede auch nicht gefunden werden (Imhof, Vollmeyer & Beierlein, 2007). Wenig überraschend war das Ergebnis, dass die SchülerInnen alle sehr motiviert waren diese Aufgabe unter Einsatz des iPads zu bewältigen. Dies kann auch auf einen Novitätseffekt zurück geführt werden.

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Sparkling Science Projekt Netkompass für Social Web

Im Oktober ist das Sparkling Science Projekt “Netkompass für Social Web” gestartet. Die Projektbeschreibung ist auf der offiziellen Homepage zu finden: Projektbeschreibung

Im Zentrum des Projektes stehen die Jugendlichen, die ihre eigene Sichtweise auf Privatsphäre und Datenschutz im Social Web einbringen sollen, Informationsmaterialien erstellen und diese anderen Jugendlichen auf einer Plattform zur Verfügung stellen. Viele tolle Kooperationspartner unterstützen das Projekt wie Safer Internet und das Institut für Unterrichts- und Schulentwickung der Universität Klagenfurt. Die Hauptakteure sind jedoch die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer der beiden Partnerschulen, nämlich die HLW Freistadt und das BORG für Kommunikation in Hagenberg. Die Studierenden des Studiengangs Kommunikation, Wissen, Medien werden sich unter anderem im Rahmen eines Studienprojektes mit der Informationsplattform beschäftigen.

Am 18.10. fand das Kick-off Meeting für das Projekt an der HLW Freistadt statt. Diese hat auf ihrer Webseite darüber berichtet (inkl. Fotos). Das Meeting war sehr produktiv, die beteiligten Personen sind hoch motiviert und haben viele Ideen.

Ich persönlich freue mich auf dieses spannende Projekt und die Zusammenarbeit mit den Schulen.

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Social Media Demographics: März 2012

Einige interessante neue Statistiken zur Social Media Nutzung erstellt von Online MBA Resource. Google+ ist im Vergleich zu Facebook noch verhältnismäßig klein. die Daten beziehen sich zwar auf Amerikaner, die Veranschaulichung und die Relation der Daten lieferen dennoch einen interessanten Überblick: Online MBA Resource

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E-Learning: Einmal eine gute Mischung bitte

Vor kurzem wurde ich zum Einsatz von E-Learning von der “Presse” interviewt. Hier der Presseartikel. Ergänzend dazu noch ein paar Gedanken.

Neue Medien sind in der Hochschule nicht mehr wegzudenken. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern als die Lernplattformen an den Hochschulen eingeführt worden sind. Die Studierenden nahmen diese Möglichkeiten sehr schnell dankend an, während auf der Seite der Lehrende einige Überzeugungsarbeit notwendig war. Mittlerweile sind Lernplattformen nicht mehr wegzudenken und der Einsatz kann von simpler Informationsbereitstellung bis hin zu kollaborativen virtuellen Gruppenarbeiten reichen. Durch das Web 2.0 sind neue Formen des Medieneinsatzes dazu gekommen. Youtube Videos können den Unterricht auflockern und verschiedene brauchbare Links, Interviews, Blogeinträge usw. werden zusätzlich zu den klassischen Medien wie Bücher und Skripte verwendet. Kollaboratives Schreiben in der sogenannten Cloud wird von den Studierenden selbständig durchgeführt, skypen ist an der Tagesordnung und neuerdings “liken” wir Beiträge und “circlen” mit Freunden gleichermaßen wie mit Studierende (manche zumindest). Veränderungen bzgl. E-Learning ergaben  sich vor allem durch die zunehmende Medienvielfalt, jedoch stellt sich nach wie vor die Frage nach dem didaktisch sinnvollen Einsatz. Das ist unverändert geblieben. Neben Blended Learning Szenarien ergeben sich vor allem für den klassischen Präsenzunterricht durch Medien angereicherte Lernformen. Die richtige Mischung macht es aus. Wie beim Getränke mixen muss man über die Beschaffenheit und das Zusammenspiel der Zutaten Bescheid wissen. Denn nur so kann dann auch der E-Learning Cocktail den Lernenden schmecken.

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Nachlese IMST E-Learning Herbstworkshop und Vortragsabend E-Learning Didaktik Club

Im Rahmen von den verschiedensten IMST-Themenprogrammen können Lehrerinnen und Lehrer ihre innovativen Schulprojekte einreichen. Diese werden begutachtet und bei Genehmigung von einem Team sowohl organisatorisch als auch wissenschaftlich ein Schuljahr lang begleitet. Vergangenen Montag, 14.11. und Dienstag 15.11. fand der Herbstworkshop statt. Intensiv wurde an den Forschungsfragen und am Forschungsdesign der unterschiedlichen Projekte gearbeitet. Im diesjährigen IMST-Themenprogramm “E-Learning & E-Teaching” liegt einer der Schwerpunkte auf das Lernen mit Tablet-PCs, allen voran mit iPads. In diesem Zusammenhang gibt es auch ein Studienprojekt im Masterstudiengang “Kommunikation, Wissen, Medien” an der FH OÖ, Campus Informatik, Kommunikation und Medien (Hagenberg). Studierende untersuchen dabei in Kooperation mit österreichischen Schulen den Einsatz von Tablet PCs im Unterricht (Titel des Projekts: Die Schulen am Tablett: Lernen mit dem iPad). Letzten Montag fand ein intensiver Austausch zwischen allen Projektbeteiligten statt.

Am Abend gab es noch eine Vortragsreihe zu dem Thema “iPads an der Schule”. Die Vortragsreihe fand zusammen mit dem E-Learning Didaktik Club der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz statt. Alle Vorträge wurden vom Bildungs TV aufgezeichnet und können hier (Vorträge online) angesehen werden. Die Folien von meinem Vortrag (zusammen mit einen der KWM-Studierenden) sind auf Slideshare zu finden und hier auch eingebettet. Mein Vortrag diente dazu lernpsychologische Hintergründe zum Lernen mit iPads aufzuzeigen. Denn bei all der Diskussion rund um den Einsatz von Tablet-PCs im Unterricht vermisse ich (mal wieder) die Frage nach den Lehr-Lernzielen, die eigentlich verfolgt werden. Schon wieder steht das Medium im Vordergrund. Und nachdem nun vor allem die Vor- und Nachteile diskutiert werden, wollte ich das Ganze von der theoretischen Seite etwas beleuchten. Spannend fand ich dann die beiden Erfahrungsberichte aus einer österreichischen Haupt- und einer Volksschule. Insbesondere beeindruckend ist es anzusehen, welche Videos VolkschülerInnen heute schon drehen. Die “digital natives” da sind sie nun also!? Der Vortrag von Alois Bachinger war insofern interessant, da er mit seinem Aufruf, LehrerInnen mögen doch auch selbst interaktive Übungen für Tablet-PCs anfertigen der Forderung nach vermehrter Medienkompetenz seitens der Lehrenden nachkommt. Insofern kann ich die Videos zum ansehen jenen empfehlen, die an der Frage nach dem Einsatz von iPads an der Schule und/oder zum Lernen interessiert sind und zitiere abschließend Karl Farkas  “Schau’n Sie sich das an”.

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Rezension zum Buch “Fokus Medienpädagogik” erschienen

Eine Rezension zu schreiben ist eine eigene Herausforderung. Daher ist es umso erfreulicher, wenn man ein Buch rezensieren darf, welches man gerne zur Hand nimmt, weil viele spannende Beiträge dabei sind. Die Kapitel sind sehr gut ausgewählt, aber was schreibe ich hier lange darüber. Hier gehts lang zur Rezension: http://www.rkm-journal.de/archives/6473

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