E-Learning: Einmal eine gute Mischung bitte

Vor kurzem wurde ich zum Einsatz von E-Learning von der „Presse“ interviewt. Hier der Presseartikel. Ergänzend dazu noch ein paar Gedanken.

Neue Medien sind in der Hochschule nicht mehr wegzudenken. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern als die Lernplattformen an den Hochschulen eingeführt worden sind. Die Studierenden nahmen diese Möglichkeiten sehr schnell dankend an, während auf der Seite der Lehrende einige Überzeugungsarbeit notwendig war. Mittlerweile sind Lernplattformen nicht mehr wegzudenken und der Einsatz kann von simpler Informationsbereitstellung bis hin zu kollaborativen virtuellen Gruppenarbeiten reichen. Durch das Web 2.0 sind neue Formen des Medieneinsatzes dazu gekommen. Youtube Videos können den Unterricht auflockern und verschiedene brauchbare Links, Interviews, Blogeinträge usw. werden zusätzlich zu den klassischen Medien wie Bücher und Skripte verwendet. Kollaboratives Schreiben in der sogenannten Cloud wird von den Studierenden selbständig durchgeführt, skypen ist an der Tagesordnung und neuerdings „liken“ wir Beiträge und „circlen“ mit Freunden gleichermaßen wie mit Studierende (manche zumindest). Veränderungen bzgl. E-Learning ergaben  sich vor allem durch die zunehmende Medienvielfalt, jedoch stellt sich nach wie vor die Frage nach dem didaktisch sinnvollen Einsatz. Das ist unverändert geblieben. Neben Blended Learning Szenarien ergeben sich vor allem für den klassischen Präsenzunterricht durch Medien angereicherte Lernformen. Die richtige Mischung macht es aus. Wie beim Getränke mixen muss man über die Beschaffenheit und das Zusammenspiel der Zutaten Bescheid wissen. Denn nur so kann dann auch der E-Learning Cocktail den Lernenden schmecken.

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Eine Antwort auf E-Learning: Einmal eine gute Mischung bitte

  1. Patricia sagt:

    What a cool blog!

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